Die Community: Modding und Feedback

Wir konnten mit den Sims-Entwicklern über die Sims-Community sprechen und gingen dabei auf das Modding und das Feedback ein.

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Chef-Entwicklerin Lindsay Pearson, die schon seit dem ersten Die Sims-Teil bei Maxis arbeitet, stellte uns die Modding-Möglichkeiten von Die Sims 4 vor. Dabei betonte sie, dass Maxis sich über die sehr aktive Modding-Community bei allen Sims-Teilen freut, jedoch nicht offiziell die Mods unterstützen kann. Dafür will man jedoch eine gute Basis für die Entwicklung von Spielmodifikationen bieten.

Diese Unterstützung sieht so aus, dass es für das Spiel einen Modding-Ordner geben wird, in den ihr alle Community-Mods laden könnt. In den Spieloptionen könnt ihr diese Modifikationen dann per Klick ganz einfach aktivieren und deaktivieren. Modding-Möglichkeiten sind neben der Einbindung von neuen Objekten und Texturen auch die Erstellung von neuen Animationen und Interaktionen. Damit das Modding für möglichst viele Leute ein Thema ist, wollen die Entwickler einen kleinen Leitfaden veröffentlichen, wo Tipps und Tricks sowie einige allgemeine Hinweise für die Entwicklung von Modifikationen enthalten sind. Zudem soll es im offiziellen Forum ein Modding-Unterforum geben, wo sich Fans gegenseitig austauschen und helfen können und wo auch die Entwickler hinein schauen und agieren können.

Die Entwickler können leider noch keine Aussagen machen, inwieweit es offizielle Modding-Programme wie ein Erstelle eine Welt-Tool geben wird. Hier will man schauen, was die Fans und Modder nach dem Spielrelease am meisten benötigen und entsprechend handeln.

Feedback der Community

Am letzten Tag des Die Sims 4 Creator’s Camp konnten alle Teilnehmer mit den Chef-Entwicklerinnen Rachel Franklin und Lindsay Pearson über die Eindrücke zum Spiel sprechen und Feedback äußern. Dabei wurden nicht nur positive Aspekte, sondern auch Kritik angesprochen. Allen voran das Fehlen von wichtigen Möglichkeiten wie der Nachbarschaftsgestaltung oder der farblichen Anpassung von Objekten und Outfits wurden thematisiert. Leider erhielten wir nur als Antwort, dass der Fokus der Spielentwicklung woanders lag und die Entwickler nicht alles, was sie gern wollen, in das Basisspiel integrieren können, da dieses wohl sonst nie fertig werden würde.

Unser persönliches Anliegen war es aber auch, die schlechte Kommunikation mit der Community anzusprechen. Dass man beispielsweise in einem Nebensatz eines offiziellen Blogs erwähnt, dass Kleinkinder und Pools im Basisspiel fehlen werden, ohne weitere Erklärungen abzugeben, ist schlichtweg ein Ding der Unmöglichkeit. Wir haben dem Maxis-Team nahe gelegt, in Zukunft einfach mehr Transparenz zu schaffen und auch Einblicke in bestimmte Entscheidungs- und Entwicklungsprozesse zu gewähren, um für etwas mehr Verständnis bei der Community zu sorgen.Uns ist bewusst, dass bei der Spielentwicklung Entscheidungen getroffen werden müssen, die nicht allen gefallen, die aber aus verschiedenen Gründen aber auch getroffen werden müssen. Diese Gründe sollte man aber auch an die Endnutzer weitergeben, damit man sich nicht wundert, warum plötzlich viele Fans sehr aufgebracht sind. Die beiden Hauptverantwortlichen für Die Sims 4 haben zugegeben, dass die Kommunikation mit der Community nicht immer super lief.

Lindsay Pearson hatte sich zudem notiert, dass sie diesen und andere Aspekte mit den anderen Entwicklern ansprechen will. Vielleicht wird unser Feedback für die Zukunft ja erhört.

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