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Graham erklärt die Feature-Streichungen bei der Die Sims 4-Entwicklung

Warum diese und jene gewünschten Features nicht im Die Sims 4 Grundspiel auftaucht, versucht Graham Nardone in einem Statement zu erklären.

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Die-Sims-4

In der letzten Zeit gab es relativ viele Meldungen darüber, was es in Die Sims 4 alles nicht geben wird. Der größte Aufreger dürfte dabei das Fehlen von Kleinkindern und Pools gewesen sein. Desöfteren hat man Aussagen gelesen, wo gefragt wurde, warum man nicht einfach etwas anderes weglässt, um dann diese Features einzubinden.

Im MTS-Forum hat sich Sims-Entwickler Graham Nardone nun dazu geäußert. Wir haben sein Statement für euch übersetzt:

Man kann die Spielefeatures nicht daran bemessen, wie gern man diese im Spiel hätte, sondern man muss überlegen, wie viele Entwicklungs-Ressourcen dafür aufgewendet werden müssen. Die Straßenbahn? Ein paar Arbeitstage von einem unserer FX-Jungs und sie war fertig. Ein sehr geringes Risiko, eine geringe Komplexität und sie fügt der Nachbarschaft ein schönes visuelles Gimmick hinzu. Ich kann mich nicht erinnern, jemals etwas gegen unseren Special Effects-Bereich (FX) gehabt zu haben. Sie haben immer Zeit um neue Sachen zu integrieren.

Unsere FX-Leute haben eine eigene lange Liste mit Dingen, an denen sie gerne arbeiten wollen, weil es nicht genug für sie zu tun gab. Nun kann man dieses Team aber auch nicht darum bitten, an Kleinkindern und Pools zu arbeiten. Sie haben einfach nicht die benötigten Kenntnisse dafür, auch ich nicht. Pools, Kleinkinder… das sind sehr komplexe Features, die monatelange Arbeit in verschiedenen Bereichen erfordern und auch gewisse Risiken mit ins Spiel bringen.

Wenn wir eines davon ins Grundspiel gebracht hätten, hätten wir uns für eine von zwei Möglichkeiten entscheiden müssen: viele kleinere Features aufgeben oder ein anderes großes Feature aufgeben. Und wieder ist es nicht gleichwertig: man kann nicht einfach ein anderes großes Feature aus dem Spiel nehmen und dann davon ausgehen, dass das neue Feature rechtzeitig fertig wird. Man muss jeweils so viel rausnehmen, dass in den einzelnen Abteilungen genügend Ressourcen vorhanden sind. Das bedeutet, dass man noch zusätzlich Ressourcen freimachen muss, damit auch die Abteilung mit der meisten Arbeit genug Zeit hat, um die notwendigen Tätigkeiten durchzuführen. Dadurch schafft man aber auch wieder zu viel freie Zeit bei den Abteilungen, die vorher genug Arbeit hatten und nun Däumchen drehend dasitzen, weil sie nichts mehr zu tun haben.

Wenn man sich einen bestimmten Punkt beim Spiel anschaut und sich wundert, warum gerade dieser eine höhere Priorität hat als ein anderes Feature, dann liegt es wahrscheinlich daran, dass gerade jetzt alle dafür verantwortlichen Leute genügend Zeit haben um daran zu arbeiten ohne andere beschäftigte Leute zu stören. Die Spielentwicklung ist ein großes Puzzle, bei dem man versucht die vorhandenen Leute mit ihren jeweiligen Fähigkeiten optimal einzusetzen, dass sie mit den geplanten Features, dem Zeitplan und natürlich auch dem Budget zusammenpassen, sodass alles passt und ineinandergreift und es so wenig Lücken wie möglich gibt. Leider ist Zeit nicht wie Geld. Man kann hierbei keine Schulden machen und sie dann zurückbezahlen.

Es handelt sich also primär um ein Zeitproblem bei der Entwicklung. Sicherlich darf man sich an dieser Stelle dann die Fragen stellen, warum man den Entwicklern nicht noch etwas Zeit gibt und den Release verschiebt.

Alle Infos und alle Bilder zu Die Sims 4 findet ihr auf unseren Infoseiten zum SpielDie Sims 4 erscheint am 4. September und kann über Amazon.de vorbestellt werden.

 

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