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Angespielt: Die Sims 4 für Konsole

Wir haben uns auf der Gamescom die Konsolenversion angeschaut und berichten dir von unseren ersten Eindrücken.

& 8 Kommentare
Offiziell: Die Sims 4 erscheint im November für PlayStation 4 und Xbox One

Heute startet in Köln die Gamescom und lädt Spieler aus aller Welt dazu ein, einen Blick auf die Spielehighlights der kommenden Monate zu werfen. Auch wir sind gerade auf der Gamescom unterwegs und konnten uns gerade einen ersten Eindruck von der Konsolenumsetzung von Die Sims 4 machen. Gemeinsam mit dem leitenden Producer für die Konsolenumsetzung, SimGuruDuke, haben wir uns die PlayStation 4-Umsetzung angeschaut. Bilder durften wir dabei leider keine machen.

Ein kurzer Überblick

Die Sims 4 auf Konsole lässt sich in einem Satz super beschreiben: Es ist die PC-Version auf der Konsole. Und das ist sehr positiv gemeint: das Interface, die Möglichkeiten und das Gameplay entsprechen der PC-Version. Wirkliche Abstriche gibt es dabei nicht. Alle Gratis-Updates, die es bislang für die PC-Version gab, sind auch auf der Konsole enthalten – Pools, Keller und Kleinkinder natürlich mit inbegriffen.

Auch der Umfang des Spiels ist größtenteils identisch. Du hast die gleichen Outfits, Objekte und Welten, die es auch in der PC-Version gibt. Natürlich haben die Sims auch Emotionen, können Fähigkeiten erlernen und Karrieren einschlagen. Die einzige Sache, die fehlt, ist die Galerie. Du kannst dir also nicht die Kreationen anderer Fans in dein Spiel holen. Und auch Custom Content ist auf der Konsole nicht möglich. Grundsätzlich hätte Maxis jedoch die Möglichkeit, von den Entwicklern erstellte Inhalte in deiner Spielbibliothek hinzuzufügen.

Die Steuerung auf der Konsole

Die Steuerung selbst ist anfangs gewöhnungsbedürftig, wenn man Die Sims 4 intensiv auf dem PC gespielt hat. Die einzelnen Spielelemente sind jedoch identisch angeordnet, sodass erfahrene Spieler wissen, wo sie was finden. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit kommen wir mit der PS4-Version ganz gut klar. Mit R1 und L1 kontrollieren wir die Geschwindigkeit, mit R2 und L2 wechseln wir zwischen den Sims (wie auf dem PC sind bis zu acht Sims pro Haushalt möglich) und mit den Sticks bewegen wir die Kamera. Um das Interface anzusteuern, müssen wir das Touchpad drücken und können dann durch die einzelnen Punkte navigieren. Dies ist etwas fummelig, da wir nur eine Auswahl bewegen, aber nicht direkt auf einen bestimmten Punkt im Interface deuten können. Das gilt auch für den Baumodus, wo wir uns dann Schritt für Schritt durch die einzelnen Reihen und Zeilen bewegen müssen und nicht direkt das Objekte auswählen können, das sich beispielsweise ganz unten rechts befindet. Das Bauen von Häusern kann daher durchaus etwas länger dauern als auf dem PC.

Ansonsten ist die Steuerung vom PC adaptiert. Das bedeutet: du steuerst primär einen Mauszeiger und wählst damit Objekte und Sims an. Eine direkte Steuerung deines Sims ist nicht möglich und nicht vorgesehen.

Pläne für die Zukunft

Was ebenfalls von der PC-Version adaptiert ist, ist der Contentplan. So verstehen die Entwickler auf die Konsolenversion als Lifeservice und wollen regelmäßig neue, auch kostenlose Inhalte nachschieben. Ob das immer zeitgleich mit den Patches für die PC-Version funktionieren wird, konnte SimGuruDuke nicht versprechen. Es wäre jedoch definitiv die Wunschvorstellung der Entwickler.

Ansonsten erwarten dich auch auf der Konsolenversion die bekannten Erweiterungen. Durch einen Bug in der Ansicht für die Weltenauswahl konnten wir schon die Welten sehen, die durch die Erweiterungspacks hinzukamen. Diese wird es also auf jeden Fall geben. Sicherlich auch die Gameplay- und Accessoirespacks – wenn die Konsolenversion vorbestellt wird, erhältst du ja schonmal Die Sims 4: Sonnenterrassen-Accessoires gratis dazu.

Ein Ersteindruck

Nach dem ersten Anspielen hinterlässt die Konsolenversion einen erstaunlich positiven Eindruck. Das Spiel bietet fast alles, was die PC-Version hat (sogar Cheats) und sieht optisch so aus, wie die PC-Version mit Ultra-Einstellungen. Schade ist, dass es keine Galerie gibt. Ansonsten lässt sich sagen: die Konsolenversion ist eine gelungene Adaption der PC-Version, bei der man sich als PC-Spieler erst ein wenig an die Steuerung gewöhnen muss.

Wer bereits ausführlich die vierte Sims-Generation am PC spielt und einige Erweiterungen besitzt, muss nicht zur Konsolenumsetzung greifen, denn er erhält faktisch die gleichen Inhalte auf einer anderen Plattform. Wer jedoch neu bei den Sims ist oder wer einen recht schwachen Rechner besitzt, für den ist die Konsolenumsetzung eine wirkliche Alternative. Die PC-Version spielerisch auf die Konsole zu bringen, ist den Entwicklern soweit gelungen.

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5 Comment authors
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Kilian

Können dort sims auch schwanger werden?

Gini

Ich gehe mal von aus . Sonst wäre das ja mega blöd

Melissa

Normalerweise hat man doch keine Möglichkeit mehr Trophäen zu erlangen, nachdem man Cheats verwendet hat. Ist das bei Sims auf der PS4 anders?

Christoph

Gibt es wider diese nervige „Brandgefahr“ die bisher in den Konsolen Versionen zwecks der geringeren Leistung enthalten war?