Haustiere für den PC

Wir haben uns das tierische Erweiterungspack ganz genau angeschaut und stellen dir das Spiel detailliert vor.

games-convention-2006

Special: Games Convention 2006Das Hauptaugenmerk im AddOn lag ganz klar bei den Hunden und Katzen. Nicht umsonst sind sie die einzigen der 5 Tierarten, die man im Sims-Erstell-Modus erschaffen kann. Wie ein ganz normales Familienmitglied lassen sich auch Hund und Katz’ einfach erstellen. Nachdem man dem Vierbeiner einem Namen gegeben hat, kann man Geschlecht und Alter auswählen. Hierbei kann man nur zwischen dem Erwachsenenalter und dem Seniorenalter auswählen, Welpen lassen sich nicht erschaffen. Außerdem lässt sich im ersten Schritt noch die Größe des Tieres auswählen. Man hat hier aber nur die Möglichkeit zwischen klein und groß, individuelle Größen sind nicht möglich. So kann es auch passieren, dass eine Katze genauso groß ist, wie ein ausgewachsener Hund. Äußerlich gibt es auch keine sichtbaren Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen. Im Beziehungsfenster wird aber durch ein entsprechendes Symbol gezeigt, welchem Geschlecht ein Tier angehört.

Special: Games Convention 2006Im nächsten Schritt der Tiererstellung könnt ihr euch eine vordefinierte Rasse auswählen. Zwischen 35 und 40 Rassen werden bei den Hunden und 15 bis 20 bei den Katzen vorhanden sein. Aber auch eure selbsterstellten Rassen könnt ihr hier laden. Nun geht es an die Veränderung des Fells. Diese ist wirklich sehr einfach aufgebaut. Das Fell besteht aus verschiedenen Schichten (manchmal sind es bis zu 15!). In jeder Schicht könnt ihr einen Bereich des Fells am Tier auswählen und anschließend die Farbe wählen. Die unterste Schicht ist die Grundfarbe des Tieres, die den ganzen Körper bedeckt. Darauf kommen dann die Fellmuster. So könnt ihr dem Rücken eine Farbe geben und den Pfoten eine völlig andere Farbe. So gut wie jeder Bereich des Tieres kann einen anderen Farbton besitzen, so lassen sich nahezu alle typischen Felle der Tierchen erstellen.

Special: Games Convention 2006Die nun folgenden Einstellungen zum Aussehen des Vierbeiners sind denen zur Erstellung eines Sims sehr ähnlich. So kann die dicke der Beine, der Schnauze oder des Rumpfes eingestellt werden. Auch die Größe der Ohren könnt ihr ganz leicht festlegen. So könnt ihr ganz einfach eure eigene Rasse erstellen oder eure Lieblings-Rasse nachbauen, sofern sie noch nicht im Spiel ist.

Special: Games Convention 2006Sieht euer Tierchen nun wie gewünscht aus, könnt ihr nun noch einige Eigenschaften festlegen. Anders als bei den Sims, habt ihr die Auswahl zwischen 2 Extremen und einer neutralen Auswahl. So habt ihr beispielsweise die beiden Extremen schlampig und penibel zur Auswahl oder ihr legt einfach fest, dass der Vierbeiner genau in der Mitte zwischen beidem liegt. Die Eigenschaften könnt ihr später noch versuchen den Tieren abzugewöhnen bzw. zu verändern, doch dies ist meist recht schwierig. Die hier festgelegten Eigenarten eurer Vierbeiner äußern sich in späteren Handlungen. Sieht sich euer Hund beispielsweise im Spiegel, gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie er reagiert. Ist er eher dumm, wird er wohl vor Schreck vor dem Spiegelbild wegrennen. Ist es jedoch ein schlauer Hund, dann wird er sich im Spiegel erkennen.

Special: Games Convention 2006Ihr könnt im Sims-Erstell-Modus auch nur Tiere erstellen, diese müsst ihr dann aber bei einer anderen Familie einziehen lassen, damit ihr sie spielen könnt. So kommen auch ältere Familien in den Genuss der Vierbeiner. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten, euren Haushalt mit kleinen Tierchen zu füllen. Eine Möglichkeit ist die Adoption über das Telefon. Ihr könnt euch aber auch ein Tier von Freunden schenken lassen, diese müssen aber bereits ein Tier in der Familie haben.

Special: Games Convention 2006Sind die Vierbeiner einmal in der Familie, geht der Spaß erst richtig los. Die Begrenzung von maximal 6 Tieren und 8 Sims auf einem Grundstück wurde beibehalten. Insgesamt dürfen weiterhin nur noch maximal 12 Personen in einem Haushalt leben. Unzählige hübsch anzuschauende Animationen beleben die Tiere. Natürlich müsst ihr euch um sie kümmern, sprich Bedürfnisse erfüllen. Die Welpen haben dabei weniger Bedürfnisse als die ausgewachsenen Tiere. Direkt steuern könnt ihr die kleinen Vierbeiner nicht, aber ihr könnt sie so erziehen, dass sie ganz lieb und brav sind. Wenn beispielsweise der Kater sich am Sofa austobt, hilft nur schimpfen. Er wird sich dann nach einer Weile merken, dass er dies nicht mehr tun soll. Wenn die Kätzchen ihre Bedürfnisse im Katzenklo befriedigen, solltet ihr ihnen unbedingt ein Leckerchen geben oder sie knuddeln, damit sie wissen, dass dies richtig war. Ganz brave Tiere benutzen sogar das Klo der Sims 😉

Special: Games Convention 2006Ihr könnt den Hunden und Katzen aber auch Kommandos beibringen. Ähnlich wie bei den Kleinkindern, erscheint über den Vierbeinern ein Lernbalken. Ist dieser gefüllt, könnt ihr das erlernte Kommando jederzeit einsetzen. Auch dieser Lernvorgang ist sehr niedlich und auch lustig animiert. So inszeniert der Sim eine hingebungsvoll dargestellte Sterbeszene um dem Vierbeiner das Kommando „tot stellen“ beizubringen. Die Kommandos sind aber noch für andere Dinge notwendig. Sollte einer eurer Vierbeiner ins Berufleben einsteigen, so kann er nur durch genügend erlernte Kommandos befördert werden. So können sie anfangs als Kammerjäger oder Komparse bei einer Filmproduktion beginnen und später bessere Berufe ausüben. Karrierebelohnungen gibt es für die Fellträger aber nicht.

Special: Games Convention 2006Damit ihr möglichst lange Spaß mit den Tieren habt, solltet ihr natürlich auch an die Fortpflanzung denken. In den 24 Tagen des Erwachsenenalters habt ihr die Möglichkeit eure Tiere dazu zu bewegen, ein Techtelmechtel zu veranstalten. Die beiden schnuppern dann ein wenig aneinander und vergnügen sich dann beispielsweise in der Hundehütte. Diese wackelt recht stark und nach einer Weile vergnügen sich die Tierchen wieder allein. Mit etwas Glück ist das weibliche Tier dann schwanger und bringt pro Wurf ein bis vier Welpen zur Welt. Sollten jedoch schon 6 Tiere in eurer Familie sein, ist eine Schwangerschaft ausgeschlossen. Fünf Tage könnt ihr dann euren Spaß mit den Welpen haben, denn dann werden sie zu erwachsenen Tieren.

Special: Games Convention 2006Neben Hunden und Katzen gibt es aber auch noch andere Tiere verfügbar, doch deren Interaktionen sind bei weitem nicht so umfangreich, wie bei den Vierbeinern. So könnt ihr euch einen Papageien zulegen, den euer Sim auf der Schulter tragen kann und der sogar auf dem Grundstück herumfliegt. Sollte es ihm nicht gut gehen, beißt er auch den Sim, um dies auszudrücken 😉

Ein sehr niedliches Tier lebt in einem kleinen Käfig: Das Meerschweinchen. Auch hier könnt ihr beim Kauf aus verschiedenen Farbvarianten wählen. Dieses kleine Felltierchen läuft gerne im Laufrad herum oder versucht an der Glasscheibe des Käfigs hinauszuklettern. Das kleine Tierchen ist auch etwas schreckhaft. Nähert sich beispielsweise ein großer Hund dem Käfig, kann es schon mal vorkommen, dass das Meerschweinchen einen Herzanfall bekommt.

Ein großes Aquarium bringt dann noch die letzten tierischen Bewohner ins Haus. Die einzigen Interaktionen sind hier aber nur das Füttern und Beobachten der Fische.

Special: Games Convention 2006Insgesamt gesehen ist Die Sims 2: Haustiere ein sehr liebevoll gestaltetes AddOn, auf das viele Fans gewartet haben und über das sich viele Spieler freuen werden. Die Animationen der Tiere sind wirklich sehr schön anzusehen. Leider ist dieses AddOn aber mit sonstigen Features recht mager ausgestattet. Zwar gibt es einige neue Objekte und neue Möglichkeiten im Baumodus, beispielsweise das gesamte Grundstück einzuebnen, doch ist deren Anzahl sehr begrenzt. Schade ist auch, dass es keine neue Version des Bodyshops geben wird. Tierfreunde werden aber auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen.